Lektion

Forex Handelszeiten

Mit den Handelsplattformen von traden Sie Währungspaare 24 Stunden und an 5 Tagen die Woche (Montag – Freitag). Einige Kryptowährungspaare sind sogar 24/7 verfügbar. Beachten Sie bitte, dass sich die genannten Zeiten auf die Sommerzeit beziehen. Diese beginnt am letzten Sonntag im März und endet mit dem letzten Sonntag im Oktober.

Was sind Forex-Handelszeiten?
Der internationale Währungsmarkt besteht nicht aus einem einzigen Börsenplatz. Er setzt sich aus einem weltweiten Börsennetzwerk zusammen, weshalb jeder Tradingtag in verschiedene Tradingsessions unterteilt ist.

Die erste Session ist als asiatisch-pazifische Session bekannt. In der CEST-Zeitzone beginnt der Handelstag mit der Börsenöffnung in Sydney (Australien) um 22 Uhr (CEST). Die Börse in Sydney schließt um 7 Uhr (CEST) am Folgetag. Um 0 Uhr (CEST) steigt Japan bis 9 Uhr (CEST) zusammen mit Hong Kong und Singapur in den Handel ein. Von 8 Uhr (CEST) öffnet die Börse in London bis 17 Uhr (CEST). Das Parkett in New York öffnet um 13 Uhr (CEST) und schließt den Handelstag um 22 Uhr (CEST). Zu diesem Zeitpunkt entspannen sich die Forex-Märkte ein wenig, bis ein paar Stunden später die nächste Peak-Session wartet.

Folgende Tabelle zeigt die weltweiten Tradingsessions und Ihre entsprechenden Zeitfenster an:

Überschneidungen von Handelszeiten mit der höchsten Volatilität:
New York & London [12:00 – 16:00] GMT

London & Tokyo [07:00 – 09:00] GMT

Tokyo & Sydney [00:00 – 06:00] GMT

Welche Rolle spielen Handelszeiten?
Für die Volatilität der Märkte spielen Handelszeiten eine wichtige Rolle. Dieser simple aber nicht weniger wesentliche Aspekt des Forex-Handels gerät oft in Vergessenheit. Dabei sind besonders Intraday-Trader auf die Volatilität zum Höhepunkt des Handelstages angewiesen, um ihr P&L zu verbessern. FX-Trader, die ihre Positionen innerhalb einer Session abwickeln möchten sind zwangsläufig auf schnelle Kursbewegungen angewiesen.

Die Bekanntgabe von Wirtschaftsdaten großer Institutionen wie Zentralbanken, die ihre Monats- oder Jahreszahlen sowie wichtige Entscheidungen über zukünftige Zinssätze veröffentlichen, markieren den Beginn sämtlicher Tradingsessions. So werden die wichtigsten Daten aus Großbritannien zwischen 10 und 10.30 Uhr (CEST) verkündet, die amerikanischen Zahlen werden in der Regel zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr (CEST) erwartet. Bei der eigenen Währung, aber auch an den Finanzmärkten im Allgemeinen, können diese Bekanntgaben hohe Volatilität auslösen. Jeder Forex-Trader sollte sich deshalb einen Überblick über aktuelle Datenbekanntgaben verschaffen und ein grundlegendes Verständnis der Bedeutung finaler Zahlen für den Forex-Markt haben. Beschließen zum Beispiel Zentralbanken eine Anhebung des Leitzinses, kann sich diese Entscheidung positiv auf die Währung des entsprechenden Landes auswirken, da dieser Beschluss eine wachsende Wirtschaft signalisiert.
hat einen detaillierten Wirtschaftskalender zusammengestellt. Hier finden Sie alle großen Wirtschaftsereignisse und Datenbekanntgaben. Besonders wichtige Ereignisse werden hervorgehoben.

Gibt es die „perfekte Handelszeit“?
Eine „perfekte Zeit“ für den Handel am Devisenmarkt gibt es nicht. Dennoch könnten manche Zeiten für bestimmte Forex-Paare vielleicht „günstiger“ sein als andere (im Bezug auf Volatilität). Dass ein bestimmtes Forex-Paar am aktivsten ist, wenn wenigstens einer der zugrunde liegenden Märkte geöffnet ist, liegt auf der Hand. So ist das Währungspaar USD/JPY in den asiatischen und amerikanischen Handelssessions am volatilsten. Der EUR/USD ist am aktivsten, wenn sich die europäische und amerikanische Session überschneiden.

Behalten Sie immer im Hinterkopf:
Kurz vor Handelsbeginn sorgt ein Execution-Table dafür, dass alle Kurse aktualisiert werden. In dieser Zeit werden keine neuen Orders ausgeführt. Diese Maßnahme betrifft in erster Linie Positionen, die über das Wochenende gehalten wurden, sowie die Abwicklung bestehender Order. Nach Handelsbeginn können Sie neue Order platzieren und unmittelbar traden, oder bestehende Order anpassen und löschen.

Während der ersten Handelsstunden ist der Markt weniger liquide als sonst. Dies kann dazu führen, dass Kurse steil ansteigen oder bestimmte Order zu einem anderen als dem von Ihnen gewünschten Preis ausgeführt werden. Verständlicherweise sind zu dieser Zeit auch größere Spreads nicht ungewöhnlich, da die Tradingaktivität allgemein geringer ist.